Pressemitteilungen

Scheckübergabe an die Alte Feuerwache Wuppertal

Der Club Soroptimist Club Bergisch-Land/Wuppertal überreicht einen Scheck in Höhe von 16.000 Euro an das Hebammenprojekt der Alten Feuerwache

17. Dezember 2018

Im September 2018 fand die jährliche Benefizveranstaltung der drei Soroptimist Clubs in der Concordia Wuppertal statt. Der Abend in der Concordia stand ganz im Zeichen, Geld für die Alte Feuerwache zu sammeln. Neben einem reichhaltig selbst erstellten Fingerfood-Buffets, einem Konzert des Männerchors Vox Vallis und einem Auftritt der Lindy Hop-Tanzkompanie Swing Jugend stand eine ganz besondere Versteigerung von Urlauben im Zentrum des Abends: Urlaube konnten dank der Domizile, die von Freunden und Bekannten zur Verfügung gestellt wurden, ersteigert werden. Abgerundet wurde der Abend mit Tanz von DJ Timm. Auch dank der zahlreichen Sponsoren, die ihre Leistungen kostenlos zur Verfügung stellten, war es möglich, die stolze Spendensumme in Höhe von 16.000,- Euro zu erreichen.

Die Scheckübergabe fand nun an der Alten Feuerwache an der Gathe statt. Die Alte Feuerwache verfolgt mit dem Konzept der lückenlosen Präventionskette eine langjährige Bindungsarbeit im Stadtteil. Bereits während der Schwangerschaft betreuen Familienhebammen Familien mit Förderbedarf und schaffen Angebote für Familien, Mütter und Kinder. Das Café Kinderwagen etwa hat sich erfolgreich im Stadtteil durchgesetzt, das Format der Kinderwiegenlieder, zu dem sich Mütter mit Kindern aus unterschiedlichen Nationalitäten treffen, erfreut sich eines enormen Zulaufs. Mit der Spende möchte der Soroptimist Club Bergisch-Land/Wuppertal insbesondere die Frühförderung und die Arbeit der Hebammen stärken. Denn ein guter Start ins Leben ist ein wichtiger Schritt ins Leben.

Wir bedanken uns bei der Concordia Wuppertal, Kaspar Stange und seinem Team von Kaspar Catering, dem Weinhändler Orthmann, dem Männerchor Vox Vallis, der Swing Jugend Wuppertal, DJ Timm und den soroptimistischen Schwestern der drei Soroptimist-Clubs für Spenden, ehrenamtliches Engagement und den Einsatz für einen schönen und gelungenen Abend


Unter Schwestern

www.engels-kultur.de/unter-schwestern

29. September 2016

Die Wuppertaler Soroptimisten engagieren sich in drei Clubs – Thema 10/16 Frauenrecht

Sie nennen sich selbst „die besten Schwestern“, abgeleitet vom lateinischen sorores optimae. Die Rede ist von den Mitgliedern des Soroptimisten Clubs. Die Besten zu sein, das ist für die Frauen der Vereinigung nichts weniger als der Anspruch an den eigenen Lebenswandel – berufstätig und engagiert. Die Arbeit der „Schwestern“ strahlt aus: Der Soroptimist International Club ist offizielle Beratungsorganisation der Vereinten Nationen. Soroptimisten finden sich unter anderem in der Weltgesundheitsorganisation (WHO), im Wirtschafts- und Sozialrat der UN (ECOSOC) und im Weltkinderhilfswerk (UNICEF).

In Wuppertal gibt es sogar drei Vereine: Den „SI Club Wuppertal“, der schon seit 1960 existiert und der aktuell von Präsidentin Jennifer Laborge geleitet wird; den Club „Bergisch-Land/Wuppertal“ seit 1970 mit Präsidentin Gudrun Euler; sowie den Club „Wuppertal-Toelleturm“, der mit dem Gründungsjahr 1990 der jüngste ist und von Unternehmensberaterin Anne Wrossok angeführt wird. Nach eigenen Angaben unterstützen die drei Clubs kontinuierlich soziale Projekte.

Politisch meldeten sich die Wuppertaler Clubs zuletzt im Januar des laufenden Jahres zu Wort – nach den Belästigungsfällen in der Kölner Silvesternacht. „Soroptimist International (SI) setzt sich seit Jahrzehnten für Gleichberechtigung, Toleranz und gegen Gewalt gegen Kinder und Frauen ein. Wir verurteilen ganz besonders die neue, unfassbare Dimension der sexuellen Gewalt gegen Frauen in Köln und anderen deutschen Städten! […] Wir sind nicht bereit, diese Werte zur Diskussion zu stellen und werden es nicht akzeptieren, wenn sie mit Füßen getreten werden! Wir fordern von Politik, Justiz, Polizei und Gesellschaft Maßnahmen zum uneingeschränkten Schutz und Wahrung der Rechte aller Frauen, die in unserem Land leben oder hierhin geflüchtet sind!“

Aller Frauen, weltweit und in jeder Lebenslage – das ist ein wichtiger Grundsatz für die Soroptimisten. So unterstützten die Wuppertalerinnen Anfang des Jahres die Initiative APEI mit Einnahmen aus einem Weihnachtsmarkt-Stand mit 3.500 Euro. APEI ist eine private Organisation, die von Wuppertal aus Entwicklungshilfe in Guatemala leistet. „Die Arbeit entspricht den Zielvorstellungen des Soroptimist Clubs, weil die Menschen konstruktiv an der Verwirklichung der Schulprojekte beteiligt sind, ohne dabei das guatemaltekische Bildungsministerium aus seiner Verantwortung zu entlassen“, so der Soroptimist Club.

Aber auch vor Ort gibt es warme Geldsegen nach Aktionen der „Schwestern“: 30.000 Euro bekam die Diakonie nach einer Benefizparty im Juni 2015 unter dem Motto „Wuppertal ist bunt“ überwiesen. Ziel der Gelder: Der Stadtteiltreff Oase. „Wir wollen helfen. Und wir wollen ein Zeichen setzen, dass Wuppertal alle Menschen, die ihre Heimat in größter Not verlassen mussten, willkommen heißt", wurde Ina Kiesewetter für den Soroptimist-Club Wuppertal-Toelleturm damals zitiert.


4. Förderpreis der drei Wuppertaler Soroptimist Clubs

Margareta Heilmann

13. November 2015

Frau Dr. Anna Makles hat den vierten Dissertations-Förderpreis der Wuppertaler Soroptimist Clubs – Club Wuppertal, Club Bergisch-Land/Wuppertal, Club Toelleturm – in Höhe von 3000 Euro erhalten. Die Entscheidung wurde von einer Jury aus Mitgliedern aller drei Clubs getroffen.

Die Preisträgerin studierte an der Bergischen Universität Wuppertal Wirtschaftswissenschaft.

Nach ihrem Abschluss als Diplom Ökonomin im Jahr 2007 arbeitete sie als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Wirtschaftsstatistik von Prof. Dr. Gerhard Arminger und am Lehrstuhl für Finanzwissenschaft und Steuerlehre von Prof. Dr. Kerstin Schneider, ihrer Doktormutter, und promovierte 2013.

Frau Dr. Anna Makles erhielt den Förderpreis für ihre Dissertation mit dem Titel „Bildungsinvestitionen und bildungspolitische Maßnahmen im Spannungsfeld von Gerechtigkeit und Effizienz“. Die Arbeit zeigt, wie Kinder mit ungünstigen Startbedingungen im Bildungsprozess gefördert werden können. Aus ökonomischer Sicht weist die Wirtschaftswissenschaftlerin damit mögliche Wege zu einer effizienten und gerechten Bildungspolitik. Frau Dr. Anna Makles ist auch nach ihrer Promotion der Wissenschaft treu geblieben. Sie ist seit November 2013 als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Wuppertaler Institut für Bildungsforschung (WIB), einer Forschungseinrichtung der Bergischen Universität Wuppertal, tätig.

In einem Festakt wurde der Förderpreis am 13. November 2015 an Frau Dr. Anna Makles übergeben. Grußworte und Glückwünsche überbrachten Frau Schürmann, Bürgermeisterin der Stadt Wuppertal und Herr Prof. Dr. Scheffel, Prorektor der Bergischen Universität.

Nach der Würdigung von Frau Dr. Anna Makles durch ihre Doktormutter Prof. Dr. Kerstin Schneider, die sie als exzellente Wissenschaftlerin mit einer großen Begeisterung für bildungsökonomische Themen charakterisiert, und der Vorstellung ihrer Dissertation durch die Preisträgerin, erfolgte die Übergabe des Preises durch die Präsidentinnen der drei Wuppertaler Soroptimist Clubs.

Nicht zuletzt durch den beeindruckenden und inspirierenden Festvortrag von Herrn Prof. Dr. Mönter mit dem Titel „Farben sehen“ im Spannungsfeld zwischen Newton und Goethe und die musikalische Programmgestaltung durch Uta von Dryander (Klavier) und Louisa Kaltenbach (Violoncello), erhielt die Preisverleihung einen gelungenen Rahmen.

Wir wünschen Frau Dr. Anna Makles auch weiterhin viel Energie und Spaß an der Wissenschaft.


Soroptimist-Clubs schreiben Preis aus

www.stadtnetz-wuppertal.de/article25669-3968.html

Erschienen am: 25.11.2005

Die drei Wuppertaler Soroptimist Clubs – Club Wuppertal, Club Bergisch-Land/Wuppertal und Club Wuppertal-Toelleturm – haben einen Förderpreis für eine hervorragende Doktorarbeit ausgeschrieben, der mit 1.500 Euro dotiert ist.

Die Dissertation muss von einer Absolventin der Bergischen Universität verfasst worden sein, die mindestens noch im letzten Wintersemester 2003/04 eingeschrieben war. Das Promotionsverfahren sollte zwischen Wintersemester 2003/04 bis Ende der Ausschreibungsfrist (März 2006) mit summa cum laude oder magna cum laude abgeschlossen worden sein. Bewerbungen können von jeder Doktorandin eingereicht werden. Vorschlagsberechtigt sind außerdem alle Hochschullehrer der Uni. Die Bewerbungen bedürfen der schriftlichen Unterstützung der Erstgutachter.

Eingereicht werden müssen ein Exemplar der Arbeit sowie die Gutachten. Ist die Arbeit bereits veröffentlicht, sollte ein Belegexemplar beigefügt werden. Die Bewerbungsunterlagen müssen bis spätestens 2. März 2006 beim Kanzler der Universität, als Geschäftsführer der Förderpreis-Jury vorliegen. Die Wahl der Preisträgerin erfolgt durch eine Jury von Mitgliedern aus den drei Clubs: Prof. Dr. Carola Groppe (Pädagogik/Uni Dortmund), Prof. Dr. Margareta Heilmann (Mathematik/Uni Wuppertal), Dr. Ingrid Henkels (Volks- und Betriebswirtschaft/Ehrenvorsitzende der Gesellschaft der Freunde der Bergischen Universität), Dr. Marina Schlieper (Agraringenieurwissenschaft/Managerin), Prof. Dr. Silke Schlosser-Haupt (Mathematik/Informatik/Uni Wuppertal), Dr. Wallburga Temminghoff (Psychologie in eigener Praxis) und Prof. Dr.-Ing. Petra Winzer (Sicherheitstechnik/ Uni Wuppertal).

Soroptimist International, gegründet 1921, ist die weltweit größte Service-Vereinigung berufstätiger Frauen mit fast 100.000 Mitgliedern in 125 Ländern. Ziele sind die Wahrung hoher ethischer Werte, Einsatz für Menschenrechte und besonders für die Verbesserung der Stellung der Frau, Entwicklung eines Geistes der Freundschaft, Förderung von Hilfsbereitschaft und internationale Verständigung. Es ist der zweite Förderpreis, den die Wuppertaler Soroptimist Clubs für Doktorandinnen der Bergischen Universität ausschreiben. Die Preisverleihung wird im Sommersemester 2006 stattfinden.

www.soroptimist.de


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